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Monte-Maassens rache?

Es ist schon bezeichnend für die ganze Aktion, mit den hunderten von ausgespähten Abgeordneten aus Bundestag und Landtagen, den Veröffentlichungen von privaten Daten, die in einem sehr langen, über Jahre andauernden Zeitraum gesammelt wurden: das sieht nach professioneller Sammelwut aus. Und wenn für Herrn Maaßen die SPD schon ein „linksradikaler Haufen‘ gewesen ist, dann kommt für mich schon mal einer in Frage, der auf diese Daten hätte problemlos und unbemerkt Zugriff nehmen können: unser ehemaliger oberster Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen. Wer weiß, welche Informationen er an die AfD bei seinen Gesprächen mit Frauke Petry er damals weitergegeben hat. Für mich wird jedenfalls deutlich, dass hier wohl vielleicht eine Privatperson gehandelt haben mag (was tut man nicht alles für Geld?), aber dahinter wohl doch eine sehr gut durchdachte konterrevolutionäre Aktion steckt, die sich nur ein Apparat erdacht haben kann, der von Berufs-wegen schon damit befasst ist. Mag sein, dass es sich auch um einen ausländischen Dienst gehandelt haben mag, aber Spitzenkandidat bleit für mich immer noch ein Top-Insider unserer heimischen Verfasssungsschützer. Der Flurschaden, der dadurch entstanden ist, ist jedenfalls nicht mehr überschaubar und wird unsere demokratischen Grundfesten nachhaltig beschädigen.