Steinchen unterwegs…

29.4.2015 bis 3.5.2015 Salzburg, Österreich

Steinchen fährt auf seiner „Lotte II.“ von Maintal nach Salzburg, vorwiegend auf den Bundesstraßen und Landstraßen. Erster Stop in Treuchtlingen am Mittwoch Abend, zweiter Stop am Donnerstag in Ainring, Bayern (6km bis Salzburg). Siehe dazu auch Fahrbericht

20.7.2014 bis 22.7.2014, Zentralschweiz – Wieder mal in der Schweiz … bei Regenwetter!

Da ich ja Nur-Motorradfahrer bin, kann ich also auch nicht sagen, dass ich auch wieder einmal als Motorradfahrer in der Schweiz unterwegs war. Diesmal Kanton Zürich und Zentralschweiz, also auch durch den Kanton Basel, Baden und und und … Und diesmal ist sogar richtig Wetter. *Grins* Ich bin ja öfters in der Schweiz und meine Erfahrungen waren bisher die Nationalstraßen und dieses mal bin ich aus Zeitgründen aber hauptsächlich auf Autobahnen unterwegs.

Bei Regenwetter herrscht Aquaplaninggefahr!

Und dies gilt auch ganz besonders für die Motorradfahrer. Wir Deutschen können uns das vielleicht nicht ganz so vorstellen, aber die Kurven auf den Autobahnen sind mit engeren Radien ausgestattet, die Fahrbahnüberhöhung an den Außenseiten der Radien ist nicht so groß wie bei uns in Deutschland … und durch den heftigen LKW-Verkehr auf den Autobahnen A3 und A2 in der Schweiz, sind auch mit viel tieferen Spurrillen zu rechnen, was beim Kurvenfahren eh schon behindert. Gesetzlich gibt es in der Schweiz, da wo nicht anders beschriftet, ein Limit von 120 km/h. Und ich sage ganz offen, das ist auch gut so. Bei Regenwetter wird die Situation noch extremer. Durch die bereits genannten Spurrillen, ist mit einer Sichtweite von stellenweise unter 50 Metern zu rechnen. Was sagt uns das? Ganz deutlich runter vom Gas. Und ganz besonders der Blick in beide Rückspiegel, denn von hinten drängeln sie sehr gerne. Ich habe LKWs und PKWs im Abstand von unter 50m hinter mir gehabt (der Mindestabstand dürfte über Minuten hinweg 5m betragen haben!) – und wenn man dann selbst noch einmal aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit drosseln muss – dann wird es kuschelig eng!

Besonders an den Tunneleinfahrten in den Autobahntunneln in der Schweiz, ist darauf zu achten, dass oftmals hinter der Tunneleinfahrt ein Gefälle ist und dass die Spurrillen dann entsprechend viel Wasser in die Tunnels hinein transportieren. Ein Kunstgriff ist, immer auf der unsauberen Fahrbahn zu bleiben, also da, wo kein Wasser steht – aber sich gegen Rollsplitt und Schmutz auch in Acht nehmen. Es ist ein Vabanque-Spiel. Du kannst Aquaplaning bekommen – oder Du hast schlechten Grip. Mit der Zeit hatte ich es raus, wie ich meine Hinterfrauen und Hintermänner beruhigen konnte. Ich habe einfach mit der linken Hand Zeichen gegeben, sie mögen überholen. Denn in diesen extremen Situationen ist eine Geschwindigkeit über 80-90 km/h nicht mehr zu empfehlen, besonders nicht mit 13er und 15er Schlappen auf den Felgen, wo Du übergroße Auflageflächen zur Fahrbahn hast. Die Aquaplaninggefahr ist also ernst zu nehmen.

So, nun habe ich genug kluggeschi…en… **grins**

16. bis 18. August 2013, Oberalp-Pass, Schweiz

Wie fährt sich eigentlich eine Honda RC 55 im Berg? Gut! Und erstaunlicherweise sehr sparsam. 🙂

Am Freitag Morgen, 5 Uhr ging es los gen Süden. Auf der A66 / A45 / A3 / A81 immer den Bergen entgegen. Spessart und Odenwald sind ja Flachland, gegen das, was noch kommen sollte. Gegen 13:00 Uhr war ich dann an meinem ersten Stop in Kißlegg/Allgäu. Ein kleines Hotel in Kißleck-Waltershof (Hotel „Neubau“), sehr gut von der A81 zu erreichen. Ich hatte mir aber die Gelegenheit gegönnt, hinter Heilbronn die A81 zu verlassen und über Biberach an der Riß und am südlichen Albrand in den Allgäu zu gurken.

Nachmittags Shopping in Lindau und Bregenz,A und einen Abstecher nach Liechtenstein. Was mir dort unten sehr schnell deutlich wurde: die Entfernungen im Mehrländer-Eck sind so kurz, dass man schnell zum Tanken nach Buchs, für den Kontoauszug nach Vaduz und zum Einkaufen nach Chur oder Luzern düst, ist ja alles gleich nebenan.

Am Samstag Morgen dann 6 Uhr wieder Abfahrt, über die 190 nach Bregenz und die 202 nach Altenrhein-Thal, von wo aus ich einen schönen Ausblick auf die Altrhein-Mündung in den Bodensee hatte. Von Thal auf die A13 nach Chur und San-Bernadino bis nach Buchs, zum Tanken. Hier gabs „Billig-Tag“ mit 1,64 sfr/Ltr… Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Also den Tank randvoll gemacht (15,1 Ltr gehen rein) und dann weiter nach Sargans. In Mels-Sargans wieder runter von der A13 auf die Route-3 nach Walenstadt an den Walensee. In Walenstadt dann der erste „Berg-Test“ nach Walenstadtberg. Steigungen von 20-40%. Da trennt sich normalerweise der Zahn vom Ritzel. Aber mit meiner RC 55 kein Problem. Wozu habe ich denn eigentlich die Automatik, und zudem noch den „Berg-Gang“ mit der Einstellung „S“? Das ist dann wie mit dem Unimog mit 30-40kmh den Berg hoch. Oben auf dem Walenstadtberg die Belohnung. Beim Fotografieren flog mir ein Bartgeier vor die Linse… 🙂 Eines der seltenen Exemplare in den Alpen, vermutlich ein Solitär aus Tirol, der mal kurz zum Essen in die Schweiz flog.

Von Walenstadt noch einen Abstecher auf die Alm bei Flums und wieder zurück auf die A3/A13 nach Chur und in Tamins dann nach Flims auf die Route-19. Da geht es dann in den Anstieg vom Luckmeier- und Oberalp-Pass.

Der blaue Vorderrhein
An der Rheinbrücke in Trun, CH

Leider gibt es viel zu viele Tunnel und Leitplanken und zu wenige Stellen, wo man anhalten kann. Ich habe dann immer nach kleinen Einmündungen von Seitenstraßen Ausschau gehalten, um irgendwo fotografieren zu können. In Trun dann die Gelegenheit zu einem ausführlichen Ausblick auf den Vorderrhein. (Siehe Bild).

Einen weiteren Stop habe ich dann an der berühmten Eisenbahnbrücke in Sedrun gemacht, wo ganz in der Nähe der Anstich für den neuen Gotthardtunnel gemacht wurde. (Siehe Bild)

Pause in Sedrun
Vor der Schautafel zum ersten Durchstich vom neuen Gotthard-Tunnel. Von Sedrun aus wurde senkrecht nach unten gebohrt und die schweren Tunnelbohrmaschinen in Teilen nach unten geschafft.

Und dann gings weiter nach Dissentis/Mustér. Der steile Anstieg auf den Oberalppass hinter Tujetsch war dann die Krönung. Hier zeigt sich deutlich: eine RC 55 lenkt sich wie ein Bus oder LKW. Ich musste mit meinen 460kg weit ausholen, weil die 2,3m Länge und die 1,6m Radstand eben weit nach außen schieben. Das Gute war: ich war direkt hinter einem Bus, der mir den Weg „freigeräumt“ hatte… *g* … man muss sich zu helfen wissen.

Der "Gipfel"
Von nun an gings bergab… aber sowas von steil …

 Ab hier gings dann steil nach unten und da ich das letzte Mal in Buchs getankt hatte, wurde langsam das Benzin knapp. Die Abfahrt nach Andermatt fährt man notfalls auch im Leerlauf, das wäre also nicht das Problem gewesen. Trotzdem, ich habe es noch geschafft und in Andermatt dann 14,7 Ltr in den Tank gefüllt… sprich, da waren noch knappe 0,3 Ltr drin. Trotzdem, es war ein Schnitt von 5,1 Ltr auf 100km für einen Alpenpass und etliche Kilometer Autobahn, steile Hänge und viel Stop-and-Go an Baustellen.

Von Andermatt ging es auf der Autobahn bis Wassen, dort mal was anderes: eine rote Ampel. Eine Stunde stand ich vor einem Tunnel und ein Schweizer Biker meinte lakonisch „Wohl eine Verunfallung oder was…“ und düste trotz Rotlicht davon.

Danach ging es weiter über Luzern, Zug nach Dietikon und auf die Route-5 und Route-3 nach Koblenz,CH über die Rheinbrücke nach Waldshut-Tiengen zum nächsten Übernachtungsstop. Ein schönes Sport-Motel, preiswert, mit Ökostrom betrieben und genau das, was man nach einem langen, anstrengenden Ritt braucht. 🙂

Am Sonntag Morgen noch mal zurück nach Dietikon, einen Freund besuchen und dann Mittags wieder via Koblenz,CH auf die A81 bis Heilbronn. Da kündigte sich dann Regen an und ich bin kurz vor Heilbronn runter von der Autobahn und immer der Nase und dem Kompass nach in Richtung Badisch-Sibirien, via Buchen – Osterburken – Wertheim a.M. und dort dann auf die B469 zur A45 / A66 und zurück nach Maintal.

Geplant war, zum Tatort pünktlich zu Hause zu sein. Und mit dem Tagesschau-Gongschlag stand ich in der Küche. Also, alles in allem, eine gelungene und sehr eindrucksvolle Tour.

 

Bilder von „Lotte“

Meine "Lotte"
Meine „Lotte“

2013-08-07 18.32.01geht ab wie Lotte… 🙂

6.7./7.7.2013: Meine allerste Ausfahrt mit meiner „neuen“ Honda RC 55 (NSA700/DN-01)

 

Neuburg a.d.Donau
Neuburg a.d.Donau

Eben bin ich aus Neuburg a.d. Donau zurück gekommen. Zuerst muss ich aber ein wenig Werbung für das Sport-Hotel in Neuburg machen, das liegt etwas außerhalb südlich der Donau in der Nähe des Fliegerhorstes Neuburg. Sehr schöne, preiswerte Zimmer, 3-Sterne-Standard, und das allerbeste ist der Biergarten, der sogar eine eigene Spitzenküche hat. Spanferkel-Braten mit Klöße (große Portion) für 8,90 Eur, 0,5 Cola-Light kostet 2,90. Das sind Preise, die sich für eine Tourismusstadt sehen lassen können.

Ich bin gestern Morgen so gegen 10:00 Uhr losgefahren. Erst mal Alzenau, Schöllkrippen, Sommerkahl, den Berg rauf und rein in den Spessart. Wo soll man sonst mit einem deutlich schwereren Motorrad Kürven-Fahren üben gehen. Es sind 90kg mehr als meine SH300i, nämlich 277kg Leermasse, mit mir und Gepäck und halbem Tank summa summarum 403kg. Kurven, Steigunungen, Kurven und Gefälle. An der Kneipe oben an der Kreuzung nach Johannistal habe ich schnell noch ne kalte Coke geschlürft und dann gings direkt nach Ochsenfurt und über die B13 bis nach Neuburg a. d. Donau. Eine herrliche Fahrt! Hopfenduft, frisch gemähtes Heu, reife Wintergerste… Vogelgezwitscher und gut 20 Rot-Milane habe ich auf der Fahrt gestern und heute gesehen.

Was mich absolut gewundert hat: in den Testberichten wurde die RC 55 als Benzinfresser deklariert (Zitat: „Es gibt wirtschaftlichere Methoden Motorrad zu fahren!“) Man sprach von 6,9 oder gar 11-13 Liter. Ich kann aber jetzt behaupten, niemand von den Testern kann diese Maschine gefahren sein. Bundesstraße B13 zwischen Gunzenhausen und Allertal 140,9km Fahrstrecke und getankt habe ich 7,2 Liter! Das macht 5,1 Liter auf !00 km. Heute auf 170,9km 9,8 Liter getankt. Und dabei große Strecken auf A9 nach Neumarkt i.d. Oberpfalz und A7/A3 mit 115-130km – und Spitzengeschwindigkeiten von 145kg gefahren (mit GPS-Trackingsoftware gemessen und aufgezeichnet)… macht 5,73 Liter/100km. Es kann also, was diese Fahrberichte und den Treibstoffverbrauch angeht, nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Und noch eins wurde mir klar: mit der RC 55 kann ich mir Besuche in der Muckibude sparen *lach* … auch wenn man bei langen Fahrten (insg. war ich ich 869km unterwegs) wirklich eines vermisst: Rückenschmerzen… also bequemes Sitzen pur. Aber die Bauch- Ober- und Unterarm-Muskulatur und die Oberschenkel werden gut beansprucht…

 

1960 Kilometer …

Donnerstag, 19.4.2013 21:00 Uhr bis Montag 22.4.2013 16:30 Uhr

Deutschland ist immer eine Reise wert. Und da mich die Landschaft der Müritz im Besonderen interessierte, führte mich meine erste Etappe durch die Nacht vom 19.4.2013 auf den 20.4.2013 über die Autobahnen A66, A7 und A38 erst einmal bis Magdeburg zum IC-Hotel am Magdeburger Bahnhof. Ein Hotel, wo der Gast Tag und Nacht einchecken kann und die Chancen auf ein bezahlbares Zimmer zum Ausschlafen groß sind. Die Zimmer sind sauber, die Standards des Hotels sind hoch und auch um fünf Uhr Morgens ist die Rezeption für neu ankommende Gäste besetzt.

Gegen Mittag 20.4.2013 ging es also von Magdeburg über die B1 nach Berlin und nach einer kleinen Stadtrundfahrt, auf der Suche nach einem funktionierenden Geldautomaten bei einer Sparkaasse, kam ich gegen Abend dann in Lichtenow an einen kleinen Landgasthof. Ich habe schon lange aufgehört, vorher im Internet nach Übernachtungsmöglichkeiten zu suchen, weil die wirklich guten und preiswerten Quartiere entdeckt man rechts und links der Route, die ich auch nicht mehr so extrem voraus plane.

Billerbecks Gasthof „Goldenes Lamm“, Chausseestr. 6 (B1), 15345 Lichtenow, sehr gute Gastronomie (bis 21 Uhr warme Küche mit leckeren Schnitzeln und Lammfleisch aus eigener Schlachtung) und Übernachtung + reichhaltiges Frühstück (auf dem Zimmer) für 35,00 Euro.
Telefon 033434-7026.

Ich wollte ja zu erst nach Kostrzyn ad Odra (Küstrin) in Polen und dort auf der rechten Oderseite bis nach Sŀubice fahren. Rechts der Oder soll es ein Biosphären-Reservat geben, in dem inzwischen Pelikane brüten sollen, die vom Balaton weiter nach Westen gezogen sind, weil unsere Klimazonen sich entsprechend verändert haben. Doch, hinter dem Deich, gleich hinter Kostrzyn angekommen, war der Schrecken groß. Das flache Schilf- und Röhrichtgebiet, das als Brutgebiet ausgewiesen ist, ist vollkommen mit Schutt und Müll, alten Möbeln, Konsum-Abfälle und Herde und Kühlschränken zugemüllt! Mein Entsetzen war groß und eine Nachbarin von mir wird mir behilflich sein, ein Schreiben an die Stadtverwaltung von Kostrzyn ad Odra zu verfassen und dieses auf polnische Sprache zu übersetzen. Vielleicht kann man durch den äußerst erschreckenden Eindruck auf den Tourismus etwas bewirken. Eine Kopie des Schreibens wird natürlich auch an die UNESCO weitergeleitet.

In Küstrin habe ich dann noch ein Treffen mit jemandem gehabt, um für mein neues Buch, an dem ich gerade schreibe, über die Zeit des polnischen Widerstandes (an dem auch sehr viele Deutsche beteiligt waren, die sich gegen die Wehrmacht und das NS-Regime stellten). Es ist zwar nur ein Randthema in meinem neuen Roman, trotzdem war es interessant, eine direkte Quelle kennen zu lernen.

Als ich dann in Słubice war, musste ich feststellen, dass die „Pizzeria Europa“ (direkt neben der Universitäts-Bibliothek am großen Kreisel) geschlossen hatte. Schade, das Treffen mit Studenten der Viadrina fiel also dieses Mal ins Wasser. Wird aber nachgeholt.

Von Frankfurt an der Oder ging es dann am 20.4.2013 mittags quer-feld-ein durch das hügelige Land entlang der Oder wieder gen Westen durch die Müritz. Wälder, Moore, Täler, Hügel, Quellen, Urwald pur. Gerade in der Frühlings-Nachmittagssonne ein Erlebnis ohne Beispiel. Wer sich über zig Kilometer von Frankfurt Oder über Niederfinow (wo inzwischen ein zweites, noch gewaltigeres Schiffshebewerk gebaut wird) in die Müritz bewegt, wird für die doch anstrengende Fahrt auf einer kurvigen und durch viele Raser beanspruchte Strecke reich belohnt. Einen Zwischenstopp (deswegen Niederfinnow) hatte ich noch im Kloster Chorin eingeplant, wo ich gut drei Stunden lang durch die inzwischen immer weiter erforschte und zugänglich gemacht Klosterruine gestapft bin, um sie en detail zu fotografieren. Und am Abend galt es dann wieder ein Quartier zu suchen. Ich fuhr also von Frankfurt Oder auf der B167 nach Niederfinow, dann über Baritz und Oderberg auf der B158 zum Kloster Chorin (sollte man sich mal angeschaut haben!) und von dort über Liepe nach Eberswalde. Von Eberswalde über B2/B167/B138.

Landgasthof Darzer Eck, Plauer Chaussee 1, 17209 Darze. Telefon 0170-2816665. Übernachtung+Frühstück 35,00 €. Sehr reichhaltiges Frühstück. Genau das, was man für einen Tourenstart braucht. 🙂

Darzer Eck. Ein Landgasthof. Zuerst sah alles sehr verlassen, aber doch recht sauber und adrett aus und ich fuhr auf den Parkplatz und las den Hinweis an der Tür, dass man den Gastronomie-Betrieb bis auf weiteres eingestellt hätte. Jedoch seien Übernachtungsgäste jederzeit willkommen. Ich rief die angegebene Handy-Nummer an und tatsächlich erklärte sich der Besitzer sofort bereit, zu mir an den Landgasthof „Darzer Eck“ zu kommen und mir Einlass zu gewähren. Innen alles piko-bello renoviert und die Zimmer hübsch und zweckmäßig eingerichtet. Ich war in dieser Nacht zwar der einzige Übernachtungsgast, was mich aber nicht weiter störte. Und am nächsten Morgen, zur verabredeten Zeit stand das Frühstück bereit (reichhaltig, sag ich nur! – grins) und 35 Euro für die Übernachtung mit Frühstück wechselten den Besitzer. Gestärkt und ausgeruht konnte ich mich am 21.4.2013 auf meine Weiterfahrt entlang Plau am See, bis hinter Parchim zur Auffahrt auf die A20 machen.

Mein nächster Stop war in Lübeck, wo ich privat jemandem ein kleines Mitbringsel aus unserem Garten versprochen hatte: Quitten-Orangen-Gelee und Quitten-Kompott mit Ingwer und Curry angesetzt, ideal um daraus Relish zuzubereiten. Und von Lübeck ging es via Autobahn über Hamburg nach Bremen, wo ich ebenfalls einen privaten Termin hatte.

Von Bremen gings am 22.4.2013 morgens um 9:00 Uhr über die A27 von Bremen-Nord bis Hannover. Und ab da wieder auf die B3. Ich fahre ja nun mal gerne Landstraße. Es ging via Marienhagen (B240), Eschershausen (B64), Brakel (B252), Volkmarsen und Wolfshagen (B450), hinter dem Militärflugplatz Fritzlar auf die B253/B254, in Alsfeld auf die B62, B49 bis Grünberg. Ab hier Landstraßen über Genges, Nonnenroth, Utphe, Echzell, Bingerheim, Leidhecken, Altenstadt auf die B521 nach Hause.

Nach 3 Tagen und 19 Stunden (also 91 Stunden) hatte ich meine Reise mit 1960 gefahrenen Kilometern beendet. 🙂 Deutschland ist immer eine Reise wert!

Montag, 23. Oktober 2012

Es kommt erstens anders, zweitens als man denkt. Viele kennen sicherlich den Spruch und seine Bedeutung. Bis Merseburg war es eine wunderschöne Fahrt, durch die Wetterau, die Hoch-Rhön, den Kyfhäuser und der Naturpark Hainchen. Irgendwo auf der L1041 vor Frömmstedt hatte ich nämlich meinen Geldbeutel verloren und merkte es erst, als ich In Merseburg an der Tankstelle zahlen wollte. Geld, Papiere, Führerschein, Kfz-Schein, EC-Karten, Kreditkarte … alles weg. Toll. Glücklicherweise, und darüber bin ich dankbar, konnte ich mit einem Lastschriftauftrag meine Tankrechnung begleichen und bin dann bis Abends in Merseburg auf dem Polizeirevier gewesen, um Karten zu sperren und Verlustmeldung aufzunehmen. Danach bin ich noch bis Erfurt Hauptbahnhof zurückgefahren und habe mein „Eselchen“ in der Tiefgarage abgestellt. Anschließend habe ich mich per Taxi aus Erfurt abholen lassen und habe dann am Freitag erst einmal geschlafen, nachmittags dann zu den Banken und die Notsperre der Karten in feste Sperren umwandeln lassen.

Am Samstag Morgen rief mich dann ein wirklich ehrlicher Finder aus Frömmstedt an, dass er meinen Geldbeutel gefunden hatte und ich bin mittags nach Erfurt mit der Bahn zurück gefahren, habe dann mein „Eselchen“ aus der Tiefgarage geholt und wurde ganz schön angemeckert, was mir einfallen würde, ein Motorrad in die Tiefgarage zu stellen! In ganz Erfurt können keine Motorräder in Parkhäuser und öffentliche Garagen eingestellt werden. Also aufpassen! Anschließend habe ich meinen Geldbeutel abgeholt und noch eine schöne Tour durch den Kyfhäuser gemacht und bin ab Eisenach auf A4 – A7 – A66 nach Hause gefahren.

Ich habe auf der Hinfahrt ja die Videokamera laufen lassen und heraus gekommen sind 6 Std. 28 Minuten (schon geschnittenes und gekürztes!) Videomaterial. Wer eine solche schöne Tour über 370km mitverfolgen möchte, kann sich bei mir die Tour auf sechs DVDs (bitte beachten: es sind double-layer DVDs mit 8GByte) in 720p-HD-Qualität (AVI/MP4) zum Selbstkostenpreis bestellen (per Email) … macht 12 Euro inkl. Porto. Wie gesagt: 6 Stunden 28 Minuten Fahrspaß durch die wunderschöne Herbstlandschaft in Mitteldeutschland.

Die Tourdaten auf KML gibt es hier (Teil 1 / Teil 2). Und auf GPX können sie hier (Teil 1 / Teil 2) herunter geladen werden.

Projekt vom 18.10.2012 bis 20.10.2012

 Es sollen ein paar ganz schöne Tage werden. Trockenes Herbstwetter in ganz Deutschland, bei relativ milden Temperaturen. Also wird mich die morgige Fahrt (18.10.2012) von Maintal nach Frankfurt (Oder) tragen. Unterwegs, so bei Kilometer 500, werde ich eine Übernachtung einlegen und dann am 19.10.2012 in Slubice, Polen in der „Pizzeria Europa“ zu Mittag essen. (Das ist über die Brücke rüber auf der linken Seite). Danach geht es zum Kloster Chorin in die Uckermark – und auf der Rückfahrt dann von Kloster Chorin via Barby an der Elbe wieder nach Hause. Ich werde auf der Hinfahrt über Leipzig, Lübben (Spreewald) nach Frankfurt (Oder) bis Kloster Chorin natürlich auf Landstraßen fahren. Vom Kloster Chorin nach Barby werde ich die schnelleren Verkehrswege nutzen und unterwegs bei ca. 1000km eine neuerliche Übernachtung machen. Wo, das werde ich dann sehen. Danach geht es in einem Rutsch nach Hause (Vermutlich ab Wolfsburg wieder über Bundesstraßen). Zum Schluss schätze ich, dass ich ca. 1700 – 2000km gefahren sein werde und einiges an Film- und Bildmaterial mit nach Hause bringe. Ich werde dann ab dem 21.10.2012 darüber berichten.

Freitag, 12.10.2012

Heute war „Wüstenrot-Tag“ bei mir. Das bedeutet: ich wollte es endlich mal schaffen, an einem Nachmittag bis nach Wüstenrot bei Heilbronn zu kommen und zurück. Leider hat mir auf dem letzten Teil der Etappe die Uhr einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil ich noch einen Termin hatte, da musste ich dann ganz kurz vor Heilbronn die Route ändern und via A6 / A67 / A5 wieder zurückfahren. Insgesamt waren es aber gute 5 Std. Fahrspaß, die man sich sogar auf Video anschauen kann. Ich hatte die Bordkamera mitlaufen (hab jetzt wieder eine neue, die funktioniert so lalala). Allerdings gab es auf 350km wechselhaftes Wetter, von Sonnenschein bis Sturzbachregen. Aber ich bin ja Allwetterfahrer und die Cam muss das einfach abkönnen. Wer also ein Video haben will, soll sich bei mir per Email melden. Gibts zum Selbstkostenpreis in AVI-HD auf DVD. (ich konnte nach Aufzeichnungsfehler immerhin knapp 4 Std. Videomaterial aufbereiten :-)) Email

Anm.:Aufgezeichnet wurde in HD 720p mit Quicktime-Movie, allerdings ist dann die Aufnahme in mehrere Dateien ‚zerlegt‘. Um wieder einen Film daraus zu machen, ist eine Videoaufbereitung notwendig und die zeigte, dass die verwendete Kamera in zwei Teil-Aufzeichnungen einen Frame-Fehler produzierte, der eine Verwendung dieser Quicktime-Dateien nicht mehr zuließ. Die habe ich dann auslassen müssen. Aber da es sich ohnehin um nur eine Stunde Autobahn handelt, war das zu verschmerzen.

Sonntag, 7.10.2012

Natürlich bin ich von der INTERMOT 2012 wieder zurückgefahren. Schließlich war Indian-Summer im Westerwald *g* … Hier die Streckendaten (GPX für OpenStreetmap und KML für GoogleEarth)

Samstag, 6.10.2012

Unter Freunden ...
Unter Freunden … (BU aktiv vor Ort *g*)

Heute war ich auf der INTERMOT 2012 in Köln-Deutz. Eine wirklich „riesige“ Ausstellung mit einem, ich würde sagen Überangebot an Motorrädern und Zubehörteilen. Doch die Vielfalt hat es in sich. Was ich allerdings wirklich vermisst habe, war eine eigene Halle oder Sektion in der Messe, die sich mit dem Thema Elektronik und Fahrassistenzsysteme beschäftigte. Leider gab der Messekatalog nicht sehr viel her, außer den Firmennamen, aber eben nicht den Branchen, war nichts angegeben. Das ist ein ganz dickes Minus! Denn gerade dieses Thema hätte mich interessiert. Was mich verblüffte, dass nicht einmal auf den von den Motorradherstellern dargebotenen Ständen in dieser Beziehung fachkundiges Personal da war. Es schien sich um ein Fremdwort zu handeln, fragte ich einen der Mitarbeiter. Entweder stellt man sich absolut dumm oder es wird wirklich nichts in dieser Richtung entwickelt. Und das wäre schade bis fatal.

Und da wir in einer intermedialen Welt mit UMTS und LTE leben, gab es auch niemanden, der sich mit mobile Computing auseinander setzen wollte. Dabei sind Helmkameras und Navi-Systeme wirklich kein Neuzeugs mehr für die Motorradfahrer. Ich war sogar bei Garmin und hab da mal angetestet … absolute Fehlanzeige. Entweder auch hier vollkommene Ahnungslosigkeit (und ich kenne nun mal auch den Garmin-Ableger NAVIGON) oder man hat den Leuten einen Maulkorb verpasst. Was auch zwischen schade und fatal wäre.

Ich bin mal gespannt, was die nächste INTERMOT in zwei Jahren dazu zu bieten hat. Ich hoffe, es wird mehr!

Wenigstens hatte ich auf dem Stand der Biker Union e.V. kompetente Gesprächspartner (siehe Bild), mit denen man auch über’s echte Leben sprechen konnte *g* VIELEN DANK!

Somit, die linke Hand zum Gruße… (die rechte bleibt beim Motorrad). Meine Routen-Daten wie immer in GPX und KML (respektive für OpenStreetmap und GoogleEarth)

Samstag, 22. 9. 2012

Demonstration der norddeutschen Biker für mehr Akzeptanz und gegen Behördenwillkür.
Vereinslogo MC Kiowa
Die Gastgeber MC Kiowa
So sieht bei uns ne geordnete Demo aus
So sieht bei uns ne geordnete Demo aus

Viele wissen ja, dass ich BU-Mitglied bin (Bikerunion e.V.) und mich selbst auch immer wieder für die Verkehrssicherheit für Motorradfahrer einsetze. Deshalb bin ich dem Aufruf des MC Kiowa aus Groß-Kummerfeld bei Neumünster gefolgt, vor dem Landtag Schleswig-Holsteins in Kiel zusammen mit anderen Bikern zu demonstrieren. Anlass war die Untersagung des Motorrad-Weihnachtsmarktes in Neumünster. Trotz des erst grottenschlechten Wetters (ich fuhr von Buchholz nach Groß-Kummerfeld quasi durch einen Wolkenbruch) kamen rund 300 Motorradfahrer aus der Region. Im Vorfeld gab es einige viele Kontrollen, bei denen auch wohl einige Bikes aus dem Verkehr gezogen wurden. Gut, die Anbauten müssen natürlich im Kfz-Schein stehen, dieses Problem taucht öfters auf. Trotzdem muss ich sagen, dass das Zusammenspiel mit den Ordnungskräften von der Einsatzgruppe 21 und den motorisierten Bikern der Polizei mit ihren BMWs sehr gut geklappt hat. Sie haben unseren Konvoi nach Kiel und von dort nach Neumünster problemlos durch den Sonntagsverkehr gelotst. Hoffentlich haben wir unser Anliegen auch deutlich machen können, wie sehr wir auf eine gute Kooperation mit der Politik angewiesen sind – und nicht, wie bisher schon öfters geschehen, über die Presse als Sprachrohr der Politik kriminalisiert und diskriminiert zu werden. Mit unserer wirklich vorbildlichen Konvoifahrt von 300 Motorrädern haben wir sicher auch bewiesen, dass wir verantwortungsvoll mit unseren Maschinen umgehen können. Das Tragen von „Kutten“, welches auch im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, sollte wirklich jedem überlassen sein und die, die Kutten sehen, sollen sich bewusst sein, dass es eben auch die „Anderen“ gibt – eben die, die nicht zu kriminellen Vereinigungen gehören. Ich selbst trage keine Kutte, lieber meinen Schutzanzug mit Signalfarben. Auffallen ist auch eine Art Lebensversicherung im Verkehr.

Meine Strecke vom 21.9. von Maintal nach Buchholz findet Ihr hier (OpenStreetmap und GoogleEarth).

Meine Strecke vom 22.9. (Buchholz -> Groß-Kummerfeld) hier (OpenStreetmap und GoogleEarth)

Meine Strecke vom 22.9. (Neumünster -> Wuflsen) hier (OpenStreetmap und GoogleEarth)

Meine Strecke vom 23.9. (Wulfsen -> Maintal) hier (OpenStreetmap und GoogleEarth)

In Buchholz empfehle ich den Landgasthof Hoheluft und in Wulfsen den Landgasthof Gräter. Preiswerte Zimmer, sehr gut ausgestattet, sehr sehr leckere Küche mit zivilen Preisen!

Donnerstag, 30.8.2012

Eine herrliche Fahrt am ganz frühen Morgen (Abfahrt 6:05 Uhr) zur Goor auf Rügen (Lauterbach/Putbus). Hier ist eines der wunderschönen Naturschutzgebiete Rügens, mit einen herrlichen Urwald und Fettwiesen drum herum, die landwirtschaftlich genutzt werden. Schade find ich nur, dass man die Bebauung der Ferienanlagen in Lauterbach so nah an das NSG gehan getrieben hat, eine Sache, die mir auch später noch auf dem Darß aufgefallen ist. Nebenbei bin ich das erste und das zweite Mal selbst über die neue Brücke nach Rügen gefahren. Hoffentlich wird der Ausbau der B96 nicht die ganze Insel verwüsten. :-/ Ich fand die Mengen an Urlauber, die früber über den Damm kamen oder über die Alte Fähr, waren schon genug wenn nicht zu viel für Rügen.

Am frühen Vormittag ging es dann via Stralsund und Barth auf den Zingst nach Zingst. Auch hier dominiert der Tourismus gnadenlos über die Nautur. Ich muss sagen, mich erschreckt es wahnsinnig, wie hier die allerschönsten Gebiete unseres Landes regelrecht ‚vernichtet‘ werden, nur um mit der Kompensation Tourismus und Ferienwohnungen den Fehlern unserer deutschen Politik entgegen zu wirken. Ich sehe für Zingst eine ähnliche Zukunft, wie für Sylt. Sylt wird von der Nordsee verschluckt und Zingst vom Kommerz.

Bei der Rückfahrt von Zingst nach Jülchendorf bei Schwerin, dann der nächste Schrecken. Da wo das Wohnschiff Störtebeker liegt, ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet und drum herum ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete. Statt dessen, Zäune, private Jachthäfen, Ferienwohnungen in den Bodden gebaut und nur noch eine einzige Salzwiese mit Kühen darauf, richtige Touristen-Kühe eben. Ich kann denen nicht helfen, die da nur noch auf die eigene Kasse achten und nichts mehr mit der Natur am Hut haben. Und ich bin mir sicher, es war mein allerletzter Besuch dort. Nein, kein lohnenswertes Reiseziel mehr.

Die dritte Etappe des Tages von Jülchendorf, über Seehof bei Schwerin und dann über die Bundesstraßen nach Südwesten bis nach Dannenberg, oder besser kurz davor. Das Hotel Jägehof war mein Nachtquartier nach weiteren rund 300km Fahrstrecke an diesem Tag.

Mittwoch, 29.8.2012

Heute wieder eine Monster-Tour in zwei Abschnitten. Zuerst ging es von Maintal nach Stendal, um dort wieder früh Morgens im Hotel am Bahnhog einzuchecken. Da man dort ab 6 Uhr früh ein Bett bekommt, ist das ein Idealer Stop für alle Nachtfahrer. Diesmal ging es wieder quer durch Deutschlands Landstraßen (Vogelsberg, Meissner, Harz) und die Tourdaten als GPX und KML. Für alle Nachtfahrer ein Muss 😉 …

Der zweite Teil war beschaulicher. Da ging es von Stendal nach Stralsund, am westlichen Rand der Müritz entlang. Herrliches Wetter, wunderschöne Endmoränen-Landschaft, Natur pur! Und es war die schöneste Tageszeit : Mittagsstunde. Fahrzeit etwas über 4 Stunden mit einigen Stops. Leider ist vom Fahrtenschreiber nur ein Teil der Strecke aufgezeichnet worden. Dafür der Schönste! (GPX, KML)

Samstag, 25.8.2012

Ins Lengelbachtal. Ihr wisst nicht wo das ist? In Googlemaps einfach mal Lengelbachtal eingeben und dann seid Ihr schon in Frankenberg-Waldeck, einem der wunderschönsten Naturparks Hessens. Das Lengelbachtal selbst habe ich aus Zeitgründen nicht besucht, dafür aber die Hochmoorwiesen oberhalb vom Lengelbachtal bei der Burg Hessenstein. Wenn man zur Jugendherberge von der B252 abbiegt, dann muss man einem Weg bis zu einem großen Parkplatz folgen. Vorsicht: Schotterweg! Also Obacht mit dem Moped, nicht dass Ihr ins Rutschen kommt. Die Bodenbeschaffenheit ist jedenfalls eine Herausforderung. Ab dem Parkplatz geht es dann zu Fuß aufwärts. Und gerade die Wiesen rechts und links bieten jede Menge für den Hobbybiologen! Die Tour von Maintal bis zur Jugendherrberge (als GPX für OpenStreetMap und als KML für GoogleEarth) und von der B253 über Geismar zurück (als GPX und als KML) könnt Ihr wieder herunterladen.

Mittwoch/Donnerstag 8.8/9.8.2012

Eine Tour zum Drei-Freistaaten-Stein in Münchengereuth. Hier treffen die Freistaaten Bayern, Thüringen und Sachsen zusammen.

Auf dem Hinweg ging die Tour über die A66, B40, A7, A70, A73, A9 nach Hof/Saale, wo ich im Hotel am Kuhbogen übernachtet habe, ein Biker-Hotel, welches zu empfehlen ist. Am nächsten Morgen zum Drei-Freistaaten-Stein und dann über Schleiz, Saalfeld nach Hildburghausen. Vor Hildburghausen in Veilhausen am Imbis zwei Teller leckere selbstgemachte Linsensuppe zur Stärkung und dann weiter über Bad Neustadt in Richtung Gersfeld, Schlüchtern, Gelnhausen, Hanau… 734km Gesamtstrecke. Die Aufzeichnung von GPS-Daten hat diesmal nur teilweise funktioniert, weil das GPS gestört war. So blieben nur zwei Teile der Strecke erhalten (Openstreetmap GPX Teil1, Teil2 und GoogleEarth Teil 1 und Teil 2).

Freitag/Samstag 3.8./4.8.2012

Eine Rundtour durch den Odenwald und Mainspessart. Maintal – Höchst/Odw. – Erbach – Mosbach – Bad Friedrichshall – Neudenau – Billigheim – Buchen – Walldürn – Amorbach – Brombachtal – Großumstadt – Münster – Dietzenbach – Offenbach – Maintal … 311,76km mit 55,37kmh Durchschnitt – 5h37m Fahrzeit. Und natürlich bei Nacht, damit ich meine Ruhe hab *g* … Die Karte für OpenMap (GPX) gibts <HIER> und die Karte für GoogleEarth (KML) gibts <HIER>

Samstag 28.7.2012

Eine Rundtour zur blauen Stunde von Maintal über Dieburg nach Darmstadt, Riedstadt, Walldorf, Mörfelden, Frankfurt und zurück. Die GPX-Daten gibt es <HIER> und die KML-Daten können <HIER> heruntergeladen werden. 🙂

Freitag/Samstag 20./21.7.2012

Was tu ich nicht alles für bunte Fenster. Mein Tourenziel war Stendals St. Nikolaus Dom. Ich bin am Freitag Morgen gegen 2:00 Uhr morgens losgefahren und diesmal über die Bundestraßen (B521/B275/B27/B84/B62/B245/B246a/B189) bis zum Ziel. Und gegen 11:00 Uhr habe ich dann im Hotel eingecheckt: Hotel am Bahnhof in Stendal in der Bahnhofstraße. Sehr schöne moderne Zimmer, sehr sauber, guter Service, Frühstück inklusive für 50 Euro/Nacht im Einzelzimmer. Übrigens Checkin ab 6:00 Uhr morgens! Ideal also, wenn man die Nacht durchgefahren ist.

Danach ging es in den Dom St. Nikolaus. Teile der Fenster hatte ich bereits in den 80er Jahren an ihrem Auslagerungsort im Dom zu Soest/Westf. fotografiert. Und da Stendal irgendwie auch meine Heimatstadt ist, hatte ich natürlich Interesse, die Fenster auch dort zu fotografieren, wo sie hingehören: im Dom zu Stendal. Die Fenster sind von unschätzbarem Wert. Und machen Stendals Dom zum Wahrzeichen der Backsteingotik. Ein einhalb Stunden habe ich gebraucht, um alle Fenster abzulichten und ich möchte hiermit noch einmal dem Personal vom Dom danken, dass ich fotografieren durfte und mir meine Kamerapositionen frei wählen durfte! Das ist sonst nicht so unbürokratisch möglich. Also, vielen Dank.

Und nach einem Nickerchen in der Nacht ging es dann auch schon wieder am nächsten Morgen nach Hause, Abfahrt 9:00 Uhr, von Magdeburg bis Salzgitter diesmal auf der Autobahn, aber es war zu hektisch, so dass ich mich wieder für die Route von der Hinfahrt entschied und die Bundes- und Landstraßen zurückgefahren bin. Um 15:00 Uhr am Samstag war ich pünktlich zum Essen zu Hause.

Natürlich danke ich auch meinem treuen Eselchen… 🙂 Die Honda SH300i ist einfach ein sehr sehr bequemes und zuverlässiges Reisemotorrad. Und sparsam. 3,6 L/100km war der Tourendurchschnitt … natürlich E10.

Stendaler Dom
deswegen war ich in Stendal

Samstag, 6.7.2012

Nun denne, liebe Motorradfreunde.Ich habe wieder einen netten Ausflug gemacht, wenn auch noch mit einem Provisorium am linken Fuß, aber lange stille sitzen bleiben, das kann ich bekanntlich auch nicht. Also habe ich eine kleine Tour von Bremen über Findorf nach Worpswede gemacht und bin dort auch ein wenig mit der Kamera spazieren gegangen. War echt ein schöner später Nachmittag und in der langsam niedergehenden Sonne fuhr ich dann über Lilienthal am Höftdeich entlang zum Schöpfwerk St. Jürgen und dann wieder zurück ins Hotel in der Innenstadt. 🙂

Liebe Motorrad-Freunde

So, 3.7.2012 und ich bin erst einmal in Bremen gelandet… Nein, ich bin schon Samstag auf Sonntag Nacht gefahren und wollte die LKW-freie Zeit auf der A45/A7/A27 nach Bremen ausnutzen. Natürlich war ab dem Knüllwald bis hinter Hildesheim heftiges Sommergewitter, Sturm, Starkregen, Sichtweiten unter 50m und Äste auf der Autobahn. Polizeiautos, die ohne Licht, ohne Blinker, ohne Blick in den Rückspiegel einfach auf die Fahrbahn geprescht sind (aus einem Parkplatz heraus, wo sie wohl Kontrolle gemacht hatten), ein paar LKWs, die dann, wenn ich mal wegen der Aquaplaninggefahr wirklich runterschalten musste und grad noch knapp über 60kmh fahren konnte, trotz zweier freier Fahrspuren links von mir von hinten mit der Lichthupe drängeln mussten. Nun ja, Verrückte gibt es immer wieder und im Laufe eines Jahres erlebt man da wohl Tausende.

Schwamm drüber, Hauptsache, ich komm heile nach Hause. Die Katzen warten schon *ggggg*

Mein Eselchen hat gestern hier in Bremen bei „Motorrad Huchting“ nen Ölwechsel bekommen, frisches 10W50 und nen neuen Filter und ne Dichtung. 55 Euronen, ein richtig guter Standardpreis für Honda-Motorräder. Mein Eselchen steht dann nach der Brementour wieder bei meinem Schrauber für die nun 5. Inspektion bei 30.000km! Ja, richtig gelesen, es ist grad mal ein Jahr und zwei Monate rum und die Möhre war so richtig unterwegs.

Ich habe mir schon einen Nachfolger ausgeguggt, die Honda NC700S (mit der 6 Gang Doppelkupplungs-Automatik, 4700U/min, 38kW (52PS), max 155kmh Spitze bei etwas über 200kg Leergewicht… wie sagte mir jemand, es sein „ein langweiliges Motorrad“… genau das, was ich zwischen den Beinen haben möchte. Langweilig = ich muss mich nicht aufregen, beim Fahren. 😉 Der Preis stimmt auch und für ca. 130 Euronen gibts auch nen Hauptständer für das Bike und für nochmal 100 Euronen mit Arbeitszeit zum Kabel ziehen, gibt es eine Warnblinkanlage. Also ich frag mich wirklich, warum das kein Standard ist, bei den modernen Motorrädern. So schlimm kann das doch nicht sein… aber wenn man auf der Autobahn an ein Stauende herankommt, dann suche ich automatisch nach diesem Knopf mit dem Dreieck! Bisher Fehlanzeige.

So, nun heißt es für diese Woche noch den linken Fuß hoch halten, damit ich wieder in den Motorradstiefel passe. Dann gehts wieder nach Hause und zu einer nächsten Tour.

Maintal – Bremen ist ja schon fast meine Hausstrecke geworden. Leipzig, Zwickau, Berlin, Schwerin ist auch schon bekanntes Pflaster. Nächstes Jahr soll es dann endlich mal (wenn ich es mit den Vorbereitungen schaffe) nach Kalix am Norrbotten zu Midsommar gehen. Das sind dann hin und zurück 6000km 🙂 Etwa in 3 Wochen.

 

Hier die Liste meiner Motorrad-Touren ab Mai 2011

 

Mein Eselchen - Honda SH300i

 

11.05.2011: Tour auf der B3 von Frankfurt nach Marburg, Biedenkopf und auf der A5 zurück nach Lich und nach Hause… 🙂 Blogeintrag

12.05.2011: Tour nach Nauroth, über Usingen, Weilburg, weiter nach Neuwied, Koblenz, St. Goar. Blogeintrag

13.05.2011: Tour von St. Goar, Rüdesheim nach Hause. Über B9, B42, A66, B521.

18.05.2011: Tour von Maintal nach Wunstorf (über A66/A7/B3/B414). Übernachtung in Garbsen, Etap-Hotel  Nähe A2-Ausfahrt (zu empfehlen!).

19.05.2011: Fortsetzung Garbsen-Bremen.

20.05.2011: Bremen-Gröpeling, Worpswede, A27, A7, Hannover-Langenhagen, A2, A33, Verle-Hövelhof, A44, Edersee, B485, B3, A45, A66 … Maintal…. 8 Stunden inkl. Pausen und jede Menge Staus durch LKW-Unfälle auf A7, A2, A33, A44….. Siehe auch Blogeintrag

24.05.2011: Maintal – Mannheim – Karlsruhe – Bruchsal – Maintal (A5, B10, B3)
Eine komplette Nachttour, Abfahrt gegen 0:00 Uhr, Ankunft 8:45 Uhr. Siehe Blogeintrag

27.05.2011: Tour in den Taunus nach Usingen und über Eschborn, Nied wieder zurück.

28.05.2011: Tour nach Flughafen Frankfurt-Hahn über die B48/B50 hin und über B50, A60, A67, B40, B8 zurück. (Nachtfahrt auf dem Rückweg).

31.05.2011: Tour durch den Spessart über Gelnhausen / Steinau a. d. Str. / Partenstein / Heigenbrücken / Goldbach / Aschaffenburg u. zurück.

03.06.2011: Tour durch den Odenwald (Dieburg / Höchst i.Odw. / Michelstadt / Worms / Oppenheim / Fähre Kornsand / Groß-Gerau / Autobahn A67/A3/A661) u. zurück.

05.06.2011: Tour nach Graben-Neudorf, Karlsdorf, Bruchsal und zurück. Das Ende der Spargelzeit nahte. Also frischen Spargel kaufen. (A661/A3/A5/B35) (Blogeintrag)

07.06.2011: Tour durch Thüringen und Hessen, über Fulda, Hilders, Meinigen, Suhl, Erfurt, Gotha und zurück. Starkregen ab Hilders bis nach Zella-Melis. (A66/B40/A7/B458/B257/A17/A4/A7/A5/A45/A66)

19.06.2011: Nachttour durch den Spessart (A66/A3 bis Marktheidenfeld, Wertheim, Bad König, Erbach, Eberbach, Heidelberg, A5/A3/A661 zurück. 393km) (Blogeintrag)

Inzwischen bin ich nach meinem Unfall wieder genesen und habe schon einige Touren gemacht (z.B. nach Dortmund-Holzwickede, um einen neuen Motorradcombi zu kaufen, eine Nachtfahrt an die Aartalsperre). So gesehen bin ich wieder fit. Natürlich hat der Unfall auch jede Menge Geld gekostet, so dass ich wohl für dieses Jahr die Touren doch noch etwas einschränken muss. Fahrpraxis, mit meinen inzwischen knapp 8000km auf dem Tacho, habe ich wenigstens auf der SH300i sammeln können. Einige Eigenheiten der Maschine werde ich <hier> veröffentlichen. Demnächst also mal wieder auf diesen Link klicken. 🙂

Ein Gedanke zu „Steinchen unterwegs…“

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