Archiv der Kategorie: Banking

BITCOIN, GRIDCOIN … der neue Wahnsinn der Menschheit!

Ich selbst bin mit meinen 62 Jahren ja noch immer Neuem aufgeschlossen. Ich habe mich sogar testweise für drei Wochen mit BOINC (einem Grid-Computing-Projekt) beschäftigt und bin dabei auf die digitale Währung GRIDCOIN gestoßen, die als „expense allowance“ für die zur Verfügung gestellte Rechenleistung angeboten wird. Internationales Währungszeichen ist GRC.

Soweit so gut. Was ich dabei aber festgestellt habe, erstens sind es gerade eine handvoll (juristische) Personen (ich habe 8 identifiziert), die 90% des gesamten zur Verfügung stehenden Geldmittel in Händen halten und um den Rest kloppen sich die restlichen 250 Tausend. Bei BITCOIN kann ich eine ähnliche Entwicklung sehen, und aus diesem Grund schießen auch diese spekulativen Kurse so in die Höhe.

Meine erste Frage, die ich mir dann gestellt habe, lautete: Wieso wird die Aufwandsentschädigung nicht mit einem gängigen Zahlungsmittel (und sei es der schlechtere US-Dollar) bezahlt?

Die Antwort ist für mich erdrückend einfach: „Je komplizierter der Zugang zu einer digitalen Währung gemacht wird (wo wirklich nur noch die Insider der Cryptography durchsteigen können!), um so mehr können sich diese handvoll (juristischen) Personen in die eigene Tasche stopfen und einen Hype und Run auf eine immer teurer werdende Cryptowährung auslösen!“

Fazit: Man muss schon richtig bescheuert sein, wenn man solche Spielchen mitmachen will.

The Empire is Condomized!

The Empire is Condomized
The Empire is Condomized

(c)10. Dezember 2011 by Veit Heise. Alle Rechte vorberhalten. 🙂

Die Würfel sind gefallen…

Vermutlich passt dieser Satz am aller besten. Es wurde mit der Europäischen Union gezockt und gepokert — und man hat verloren. PM David Cameron hat mit seiner „All in“-Taktik, ein EU-Referendum für seinen eigenen Machterhalt innerhalb der konservativen Partei zu missbrauchen, (nachdem er aus dem Verband der Europäischen Volks Partei ausgetreten war!) voll daneben gelegen. Sich auf Populisten für einen Machterhalt zu verlassen, davon hatte ihm ganz bestimmt jeder andere vernünftige konservative Politiker abgeraten.

Vor 4 1/2 Jahren habe ich dieses Bild da oben veröffentlicht. Da war für mich schon der Ausstieg der Briten aus dem Europäischen Verbund abzusehen. Und bis dato hatte sich ja an dieser Haltung „The Empire is condemned“ (und die Briten meinten damit nicht Ihr eigenes Königreich sondern eben die Europäische Gemeinschaft) ja nichts geändert. Ganz im Gegenteil, die Rosinenpickerei, die schon unter PM Margret Thatcher begonnen hatte („We want our money back!“) ging fröhlich weiter.

Die EU hat eine Mitschuld…

und zwar in zweifacher Hinsicht. Im Artikel 50 der EU-Statuten müsste drinstehen, dass erstens 2/3 der Bevölkerung eines austrittswilligen Landes zustimmen müssten. Und zweitens hat die EU es versäumt, klar genug darauf zu beharren, dass „Europäische Gemeinschaft“ nicht bedeuten kann, dass ein Mitgliedsland für sich selbst ausschließlich die Vorteile die es aus der EU ziehen kann nutzt oder zu nutzen beabsichtigt, sondern dass damit unweigerlich beim Eintritt in die EU auch alle gemeinschaftlichen Nachteile mitzutragen sind! Und das gilt keineswegs nur für die Briten, für die Dänen, für die Franzosen, für die Spanier, für die Griechen oder für die Ungarn, Slovaken, Tschechen und Österreicher, das gilt genauso auch für die Deutschen!

Wenn also neuerliche EU-Referenden durchgeführt werden sollen, dann muss sich das EU-Parlament und die EU-Ratsmitglieder (die Regierungschefs aller verbleibenden 27 EU-Staaten) darüber einigen, dass dies in Zukunft nur noch mit einer 2/3-Mehrheit + 1 Stimme erreicht werden kann, also mit der absoluten Mehrheit der Bevölkerung. Und dass die Phase der Austrittsverhandlungen in Zukunft nicht mit dem Einreichen des Antrags auf Austritt beginnt, sondern mit Bekanntgabe des Ergebnisses eines solchen Referendums. Notfalls mit einem ungeordneten Ausscheiden einer austrittswilligen Nation, wenn damit Schaden von den anderen EU-Staaten abgewendet werden kann.

EU-Mitgliedschaft durch die Hintertür… ?

Ich bin kein Freund von dem Gedanken, dass Schottland jetzt durch die Hintertür (mit der Ablösung vom United Kindom) wieder in die EU integrieren möchte. Ich kann da nur sagen, da hätte sich die Premierministerin von Schottland, Nicola Sturgeon, besser in ihrem gemeinsamen Britischen Parlament dafür einsetzen müssen, den EU-Skeptikern von UKIP und von den Torries klar zu machen, was das für das Britische Empire bedeutet: nämlich ein Bruderkrieg zwischen England, Nord-Irland und Schottland. Ich unterstütze hier Jean-Claude Juncker als EU-Kommissions-Präsident, wenn er sagt, es wird bei 27 EU-Mitgliedsländern bleiben! Punkt. Das hieße für Schottland und Nord-Irland, dass sie dann auch mit ihrer selbstgewählten Isolation leben müssen.

Wenn’s um’s Geld geht… SPASSKASSE!

Es gibt in Deutschland immer noch Geld-Institute, die der Meinung sind, sie könnten ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, ihre Kunden … Ja, so könnte man den Satz beginnen, aber damit kann man nicht das zum Ausdruck bringen, wie es ist, wenn sich eine Bank zu einem nicht durchschaubaren Moloch entwickelt. So geschehen in diesem Jahr mit der SPASSKASSE HANAU (den wirklichen Bankennamen kann ich aus rechtlichen Gründen nicht nennen, aber ich denke, LeserInnen können sich sicher denken, welche Bankenorganisation gemeint ist). Nun, die SPASSKASSE HANAU hat sich ihren Namen wirklich verdient. Als Neukunde hatte ich zu meinem Girokonto noch eine Mastercard-Prepaid dazu genommen, weil ich grundsätzlich im Internet nicht mit PAYPAL zahle (PAYPAL ist für mich keine Bank mehr, nach dem es via Ebay bei Google gelandet ist. Es ist nichts weiter als eine politische Massenkonzentration von Medienmacht). Die Mastercard kam natürlich ohne PIN (obwohl sie dafür vorgesehen ist – mir wurde das erst bewusst, als ich für einen Auslandseinsatz nach der PIN für meine Mastercard suchte… man hat sie einfach nicht mitgesendet). Dann habe ich die Mastercard natürlich sofort sperren lassen und eine neue Mastercard anfertigen lassen. Nach einem Monat war nichts gekommen. Weder eine neue PIN noch eine Mastercard. Und was war geschehen? Nichts! Man hatte weder die alte Mastercard gesperrt noch eine neue bestellt. Also wurde dies sofort nachgeholt und … Oh Wunder, eine neue Mastercard + PIN trudelte innerhalb einer Woche bei mir ein.

Nicht dass Ihr lieben LeserInnen nun meint, es wäre damit alles in Ordnung gewesen… Weit gefehlt. Im Finanzstatus nach einer Woche immer noch „0,00€“ – das vorhandene Guthaben wurde schlicht unterschlagen. Einkaufen konnte ich auch nicht, weil ich erstens angeblich kein Guthaben auf der Karte hatte – und zweitens, ich brauchte noch meinen Mastercard-Secure-Code. Meine erste Aktion war, die neue Mastercard mit einem Mastercard-Secure-Code zu versehen (den braucht man bei Einkäufen im Internet, wenn man bei seriösen Anbietern mit Mastercard bezahlt). Was passiert? Nichts! „Ihre Kartennummer ist vermutlich nicht registriert oder falsch eingegeben“ … Nach dem dritten Versuch wurde von Mastercard mein Kundenprofil gesperrt. Ich denke, nach dem dritten Versuch konnte ich die Kreditkartennummer fehlerfrei auswendig herunter beten. Ich also zur SPASSKASSE zu meinem Kundenbetreuer.

Es ist nicht so leicht, als geplagter Kunde bei der SPASSKASSE auch Gehör zu finden. Mir wurde (mit freundlich umschriebenen Worten) gesagt, ich sei zu dumm, um mich im Internet richtig anzumelden – oder ich hätte keine Ahnung im Umgang mit Kreditkarten – und was weiß ich noch alles. Für alles gibt es bei den Banken einen sprachlichen Code. Dumm nur, dass ich über ein Drittel meines Berufslebens als externer Berater in Banken zugebracht habe. Ich weiß also, von was gesprochen wird. Und dann wurde ich praktisch gesehen „bockig“.

„Entweder wir klären das jetzt – oder ich löse das Konto auf!“ … In der Zwischenzeit war ja schon ein Brief an den Vorstand der SPASSKASSE HANAU ergangen, weil die Sperre nicht korrekt ausgeführt wurde. Mit einem Wink mit dem Zaunpfahl hatte ich schon zur besseren Kontrolle der Strukturen innerhalb der SPASSKASSE aufgerufen, was folglicher Weise bei Nichtbeachtung Konsequenzen nach sich zieht.

Ein neuer Sachbearbeiter wurde aus dem Hut gezaubert – Und, oh Wunder, ich konnte dem Sachbearbeiter zeigen, dass weder das Guthaben auf der Mastercard im Finanzstatus meines Internetbankings darstellbar war – noch dass ich mich für den Mastercard-Secure-Code registrieren kann, weil die Kartennummer nicht akzeptiert wird. Die Kartennummer konnte ich jetzt zu 1000% fehlerfrei auswendig.

Es geschieht über vier Wochen lang nichts, außer dass sich der neue Sachbearbeiter durch mein ständiges Nachfragen „belästigt“ fühlt! Folge, wie schon dem Vorstand zu verstehen gegeben (ich dachte immer, sie könnten Ihre eigenen Banken-Sprachcodes verstehen *lol*) wurde von mir auch die BaFin in Bonn informiert. Inzwischen hat die BaFin eine Untersuchung eingeleitet…

Nur, damit war das Problem mit dem Zahlen ohne PAYPAL immer noch nicht gelöst. Ich brauchte ein neues Girokonto mit Mastercard-Prepaid oder VISA-Prepaid…

Was für ein SPASS mit der SPASSKASSE!

Ich habe deshalb einen Lehrsatz postuliert:

Die Bearbeitungsgeschwindigkeit innerhalb einer Bank ist Vielfaches der Bearbeitungsgeschwindigkeit von Behörden. Alle Verzögerungen, die durch Behörden verursacht werden, werden von den Banken um ein Vielfaches verlängert…

Angesichts dieses Lehrsatzes kann ich davon ausgehen, dass die BaFin den Vorgang beschleunigt… und das alles nur wegen 41,50 Euro Guthaben, die nicht im Finanzstatus auftauchen …

Es ist eben nur SPASSKASSE … und kein ernsthaftes Bankengeschäft mehr… Oder wie ich früher mal gelernt habe: Die alte BMW-Klausel. „Bänker – Metzger – Winzer, wenn man die nach etwas fragt, bekommt man alles Mögliche erzählt…“

Gut durchwachsen …

Wenn es um die Umtriebigkeit der Rechten Szene in Deutschland geht, dann muss man schon eingestehen, dass ordentlich was los ist. Da feiern in der Weihnachtszeit 2003 Heilbronner Polizisten eine Zeremonie für den European White Knights of the Ku-Klux-Klan, was 2004 zu einer Anhörung in der Stuttgarter Landespolizeidirektion führte. Dabei bestätigte ein vernommener Beamter, dass man in der Nähe eine Ruine viele Teelichter aufgestellt hätte und unter Absingen von rassistischem Liedgut, hätte man sich mit einem Blutstropfen zum Ku-Klux-Klan bekannt. Inzwischen hat auch das Baden-Württembergische Innenministerium diesen Tatbestand bestätigen müssen und auch Akten der Presse zugänglich gemacht. Bestritten wird aber immer noch der Zusammenhang mit dem Mord an der Heilbronner Polizisten-Kollegin Kiesewetter.

Und dann kam gestern zu später Stunde noch der Klopfer der Woche: Die olympische Ruderin Nadja Drygalla verlässt das Olympische Dorf London 2012. Hintergrund der Sache ist, dass Nadja Drygalla mit einem bekannten Blog-Autor aus der Rechten Szene in Mecklenburg-Vorpommern befreundet ist und mit ihm offensichtlich auch in Lebensgemeinschaft lebt. Welch Wunder reagierte das Deutsche Olympische Organisations-Team erst, nachdem die Presse diese Tatsache aufgedeckt hat.

Das zeigt deutlich, wie sehr die Menschen in Deutschland immer noch mit dem nationalsozialistischen Ideologie-Gut verbunden sind und wie tief der Stachel des Faschismus in unserem Volk sitzt. Euro-Krise, die oft gescheiterten und halbherzigen Integrationsbemühungen und die zunehmende Arbeitslosigkeit, die vor allem durch die Gier der Banken zu verantworten ist, drängt Deutschland auch immer tiefer in den braunen Sumpf zurück. Es sind nicht nur Einzelpersonen, sondern es sind inzwischen mehrere Generationen von Rechtsradikalen (auch wenn sie nur so denken und nicht strafwürdig in Erscheinung treten), die unsere Demokratie zerstören wollen. Ich muss zugeben, wir bräuchten keine Salafisten, die sich zum Ziel gesetzt hatten, die Demokratie und den Rechtsstaat Deutschland abzuschaffen. Das können wir selbst – und ein Metzger würde zu der Situation des Faschismus in Deutschland folgendes sagen: gut durchwachsen!

Die Fabel über die drei Spezies der Menschheit

Wenn Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner in einer eigenen Studie hat feststellen lassen, dass die deutschen Dispo-Zinsen viel zu hoch sind, dann ist es unerklärlich, warum die Bundestagsabgeordneten heute dafür stimmen sollen, dass spanische Banken gerettet und die deutschen Bankkunden und Steuerzahler weiter geschröpft werden sollen. Inzwischen ist es doch eine Binsenweisheit, dass der ESM letztendlich nur dazu dienen soll, den Banken alle Macht in die Hand zu legen, damit sie tun und lassen können, wie es ihnen beliebt. Staatliche Kontrolle wird da von vornherein ausgeschlossen, denn eine Kontrollbehörde in Brüssel, die hunderte von Kilometern von der EZB in Frankfurt am Main entfernt ist, wird sich ebenso wenig durch die EZB kontrollieren lassen, wie von jeder anderen Instanz auch. Und in erster Linie werden es die Banken-Lobbyisten sein, die in dieses Kontrollgremium hineindrängen und ihren Einfluss geltend machen werden.

Inzwischen können wir von drei Arten menschlicher Spezies sprechen. Da wären a) die Spezies der Zahler, die also, die von anderen dazu verdonnert werden, für alles mögliche zu zahlen und denen nach und nach jedes Einflussrecht entzogen wird. Natürlich könnten Kritiker sagen: sie haben doch die Mittel, dass zu verhindern, sie haben die Möglichkeit jemand anderes zu wählen.

Da kämen wir dann auf die zweite Spezies b) zu sprechen: die Politiker. Politiker sind eine Spezies, die vermutlich schon von Geburt an in ihrem biologischen Programm beeinflussbar für die dritte Spezies c), die Bänker, sind und gar nicht anders können, als Politiker zu werden, um sich dem Willen der dritten Spezies zu beugen. Zudem haben sie eine ganz wichtige Aufgabe, sie haben der ersten Spezies a), der Zahler, gegenüber den Eindruck zu erwecken, dass sie eine demokratische Macht inne haben und dass ihr Verhalten, also das der Spezies a), den Zahlern, Einfluss auf die Spezies b), die Politiker nehmen könnte. Doch weit gefehlt, das biologische Programm macht die Spezies b), die Politiker immun gegen Volkes / Zahlers Wille – und besonders empfänglich für Spezies c), die Bänker und ihre Gier und ihren faschistischen Wahn, die ganze Welt unter ihren Krallen zu zerfleischen.

Nun zur Spezies c), die Bänker. Wenn es denn auch einige Geisteswissenschaftler und Philosophen geben sollte, die behaupten, dass der Mensch von Anbeginn an gut sei und erst durch die Umwelteinflüsse und die Erziehen verdorben werden könne. Dem muss man wohl bei der Spezies c), die Bänker widersprechen, denn irgendwie scheint es ihnen genetisch im Blut zu liegen, sich auf perfide Art und Weise zu einer ganz speziellen Art der Blutsauger zu entwickeln. Da gibt es zunächst den Drang, an das Geld anderer Leute zu kommen – und das auf möglichst billige Art und mit den haarsträubendsten Argumenten. Und dann noch der Drang, sich die Spezies b), die Politiker, so gefügig wie nur irgendwie möglich zu machen – und wenn es nicht anders geht, eine Panik unter der Spezies der Politiker auszulösen, die nur dazu dienen soll, genau so zu handeln, wie es der Spezies der Bänker den Gewinn immer weiter nach oben treibt, damit diese als Manager sich mit dem exorbitantem Reichtum von zig Millionen Euro im Jahr die Tasche stopfen können. Sicher, gut die Hälfte dieser Manager-Gehälter fließt zurück in die öffentliche Hand, aber das betrifft nur den Teil, den der Bank-Manager in seinen Rechenschaftsberichten und seiner Steuererklärung auch angegeben hat. Hält man dagegen, was die Spezies der Zahler an Geld an die Spezies der Politiker und Bänker abführen müssen, um dieses korrupte System am Laufen zu halten, so kommt man schnell zu dem Schluss, dass da von unten nach oben viel mehr Geld fließt, als in den Rechenschaftsberichten und Steuererklärungen der Bänker und Politiker überhaupt angegeben wurde. Und der Rest?

Irgendwo muss es eine Insel geben, wo wohl Frauen dazu auserkoren sind, immer genügend Kinder der Spezies b), der Politiker und c) der Bänker zu gebären, denn sonst würde dieses System ebenfalls innerhalb kürzester Zeit von selbst zusammenbrechen.

Sparkasse = Feindesland?

Dass ich viel unterwegs und auf Reisen kreuz und quer durch Deutschland und auch mal anliegendes Ausland bin, das dürfte hinlänglich bekannt sein, so oft wie mein Blog gelesen wird. Ich danke meiner LeserInnen-Gemeinde recht herzlich an dieser Stelle, mir zu einem so hervorragenden Ranking bei Google verholfen zu haben.

Heute habe ich mal wieder einen ganz speziellen Umstand ausgemacht, der sicher zu den „Lokal-Trivialitäten“ gehört, aber dennoch einer ganzen Reihe von Sparkassenkunden in ganz Deutschland interessieren dürfte.

Es geht um folgendes: ich bin auf Reisen und vermisse mein i-TAN-Kartenlesegerät (das Teil kostet laut Hersteller den Einkaufspreis von 4,47 Euro – ist also ein richtiger trivialer Massenartikel). Und da ich zur Zeit in Bremen bin und eine Überweisung per Internetbanking machen wollte, bin ich also zur hiesigen Hauptstelle der Bremer Sparkasse gefahren (Sparkassenkunden fühl[t]en sich gewöhnlich in jeder Sparkasse wohl und angenommen, deshalb bin ich auch Kunde bei verschiedenen Sparkassenfilialen in Deutschland [vermutlich gewesen, das muss ich jetzt abwägen]) und wollte mir nun dort ein i-TAN-Kartenlesegerät kaufen. Fragte also höflich, ob sie ein solches da hätten. „Ja, haben wir“. Kostet? „Wir buchen Ihnen das einfach vom Konto ab…“ – Also zückte ich eine meiner Sparkassen-Maestro-Cards und dann „Nein, das geht nicht. Sie sind ja nicht Kunde bei uns“.

Nun gut, der weitere Wortwechsel war nicht mehr so freundlich, ich wies die werte Mitarbeiterin, die sich noch einmal telefonisch bei Ihrem Vorgesetzten rück-versichert hatte, dass Sie auch ja keine Kompetenzen überschreitet, schon mal darauf hin, dass ich diese Tatsache, dass die Sparkassen sich untereinander als feindliche Kreditinstitute ansehen, in meinem Blog verarbeiten werde. Ich kann als gut nachvollziehen, wenn jetzt Sparkassenkunden genau überlegen, ob Sie „Ihrer Sparkasse“ noch so viel Beratungskompetenz zutrauen, dass Sie sich nicht gleichzeitig über eines der konkurrierenden Bankhäuser absichern.

Natürlich werde ich die Bremer Sparkassen auch fairerweise schriftlich über meinen Artikel informieren. Jedenfalls attestiere ich den Bremer Sparkassen eine gehörige Portion Borniertheit.

Nachschlag:

Die Bremer Sparkassen AG haben mir gerade durch ihren automatischen „WATCHDOG“ mitteilen lassen, dass Sie sich von mir nicht per Email-Mail anschreiben lassen. Das bestärkt natürklich meine „herrausragende“ Kritik an diesem Bankinstitut. :-/