Eine CIA-Funktionärin und Hardlinerin wird neue CIA-Chefin

Gina Haspel ist die neue Chefin des CIA. Sie ist nicht unumstritten und hat auch schon einige Kerben auf ihrem Holz. Die eine wäre die Vernichtung von Unterlagen zu einer CIA Black-Site in den Philipinen, wo sie für die Folterung von islamistischen Extremisten verantwortlich zeichnete.

Nebenbei wurde der bisherige CIA-Chef Mike Pompeo nun neuer US-Außenminister. Und er war beim CIA ebenso ein Hardliner, was die außenpolitische Wirkung der USA angeht: er bezeichnete alle Staaten, die nicht genauso hart wie die USA gegen den islamistischen Terror vorgehen als Komplizen des IS.

Wir dürfen uns also auf eine spannende Arbeit des United States Secretary of Foreign Affairs und seiner neuen CIA-Chefin „freuen“. Schlagzeilen werden sie ohnehin produzieren.

Übrigens, Kündigungen per Twitter, wie die von Trump an Tillerson sind in Deutschland unwirksam.

Pop-„Titan“ oder Scientology Church Propagistin?

In letzter Zeit ist auf dem Nachrichtensender n-tv der Titelsong von Alina „In mir ist ein Titan“ zu hören. Wer den Text hört oder liest, der wird wohl auch daran erinnert, was die Scientology Church als ihr pseudo-spirituelles Ziel definiert: „ein operierender Titan“ werden. Ich frage mich, in wie weit sich n-tv aus dem Fenster lehnen will, solche (wenn vielleicht auch ungewollte) Werbung (aber das sei mal dahingestellt) öffentlich zu verbreiten und sich mit solchen kruden Zielen auf eine Stufe zu stellen. Ich hatte n-tv deswegen angeschrieben und bis heute aber noch keine Reaktion der betreffenden Redaktion erfahren. Wenn ich eine Antwort bekomme, werde ich sie diesem Beitrag beifügen.

Von trumpelnden Rassisten und extremen Heimatministern

Deutschland befindet sich eindeutig im harten Wettbewerb. Und dabei geht es nicht nur um Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit, wo wir ohnehin kaum einen der führenden Plätze belegen würden, weil wir auch Weltmeister im Wegwerfen sind. Aber dass sich Donald Trump wieder mal rassistisch diskriminierend über den Intelligenzquotient einer farbigen Abgeordneten auslässt, erschreckt ja schon niemanden mehr. Dass unser extremer Heimatminister die Abschiebung aller Straftäter und Gefährder fordert (sind da die bayerischen Demokratiegefährder mit eingeschlossen?), sind keine neuen Töne.  Jedenfalls müssen wir überall dabei sein und mitmachen. Ist ja auch logisch, denn aus einem friedlichen Deutschland würde kaum eine Botschaft nach außen dringen, wozu auch. Wenn alles friedlich ist, dann sind alle in ihrer Glückseligkeit. Wer würde da schon meckern wollen?