Frau Merkel und die Souveränität

Ich weiß ja, dass ich mich ständig wiederholen muss. Aber Abhören von Telefonaten und Email-Verkehr, das Öffnen der Briefpost durch Beamte der Deutschen Post AG und vieles mehr sind verfassungsgemäß und damit erlaubt. Dass ich das sage, und viele mich dafür ständig kritisieren, weil ich das sage, liegt daran, dass der größte Teil der deutschen Bevölkerung immer noch meint, wir wären ein souveräner Staat. Es gibt durch die vielen Nebenabkommen, dem Besatzerstatus und den Abkommen zur NATO-Zugehörigkeit von 1963, 1968, 1990, 2002 und 2011 (den es quasi immer noch gibt, weil es die Nebenabkommen gibt) eine Legalisierung für die Zugriffsrechte der alleierten Behörden auf die deutschen Briefe, Telefonate und Emails. Das sind zwar alles keine öffentliche Dokumente und damit geheim, aber sie sind Bestandteil unserer immer noch seit 1990 fehlenden neuen Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland. Deswegen „fehlend“, weil wir im 2+4-Vertrag zugesichert hatten, bis 1990 eine neue Verfassung auf den Weg zu schicken.

Wir Deutschen müssen uns daran gewöhnen, dass wir nicht wirklich existieren. Wir sind zwar im UN-Sicherheitsrat, sind eine von der UN anerkannte Nation. Aber das sind viele andere Länder, die keine wahre Souveränität besitzen auch. Wir können nur daran appelieren, dass uns auf Grund der Besatzungsdauer seit dem Ende des 2. Weltkriegs allmählich der 51. Stern auf der U.S.-Flagge zusteht. Dann haben wir auch eine gültige Verfassung.

Fahrausbildung unvollständig?!

Auf meiner Fahrt von zu Hause nach Salzburg und zurück, habe ich es wieder deutlich gespürt: deutschen Autofahrern fehlt es dringend an Einblick in die Fahrweise von Motorrädern. Nicht genug, dass es vom 28.4.2015 bis 3.5.2015 auf fast 80% der Strecke geregnet hat, auch war es besonders lästig, dass Autofahrer beim Überholen a) keine Sichtkontrolle im rechten Rückspiegel durchführten (was dazu führte, dass ich einmal sogar an den Fahrbahnrand abgedrängt wurde, um eine Kollision zu vermeiden) und b) der Sicherheitsabstand zu einem schweren Motorrad katastrophal unterschritten wird! Da lutscht der deutsche Autofahrer an meinem Nummernschild, dass beinahe die TÜV-Plakette herunterfällt! Und dann noch bei regennasser Straße auf einer kurvigen Strecke bergab. Gerade bei Linkskurven, auf die eine Rechtskurve folgt, ist es den Autofahrern nicht einsichtig, dass ich vor der Rechtskurve erst einmal kurz auf die Bremse tippen muss, damit sich meine Maschine wieder aufrichten lässt und ich in die Rechtskurve umsetzen kann. Da wird dann vor lauter Schreck vom Autofahrer so stark gebremst, dass der nachfolgende Verkehr gefährdet wird. Aber dem nicht genug! Voller Wut (vermutlich über den eigenen Fahrfehler) überholen die meisten  Autofahrer dann in einer nächsten unübersichtlichen Situation voll in den Gegenverkehr!

Solches Verhalten der Autofahrer, zeugt nicht nur von fehlender Gelassenheit und Geduld, es zeugt auch von persönlicher Unreife, bei der man die charakterliche Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug zu führen, schon anzweifeln darf. Aus diesem Grund, mich eingeschlossen, bin ich für die Einführung einer regelmäßigen Überprüfung der Fahrtauglichkeit durch die bundesdeutschen Behörden.