Auf in den Einheits-Parteien-Brei…

Was sind das für Perspektiven? Im Grunde haben wir jetzt eine Einheitspartei, wenn es denn zur Schwarz-Roten-Kopulation kommt. Eine Einheitspartei ohne nennenswerte Opposition. Und Frau Staatsratvorsitzende Merkel kann munter vor sich hin regieren, ohne weitere Hemmnisse, ohne Widerspruch der Opposition, ohne Untersuchungsausschüsse, ohne parlamentarische Kontrollgremien. Wozu auch? Das Bequeme einer Diktatur, ist die Tatsache, dass sie stets zum Untergang führt. Wir kennen das von Hitler, von Stalin, von Polen, von der CSSR, von Ungarn, von Albanien, von Jugoslawien, von … ganze Schwimmbäder voll Blut waren das! Und wir hatten das auch in der DDR und in Berlin! – Und jetzt nistet sich eben da, in Berlin, wieder der Büttel einer ökonomischen Diktatur ein, die sich dazu aufschwingt, das Volk weiter auszupressen, die Banken zu nähren und die Konzerne blühen zu lassen – und wir, als der Souverän der Bundesrepublik Deutschland dürfen dafür zahlen, dass wir alle vier Jahre wählen gehen dürfen. Wozu brauchen wir denn noch die Parteien, wenn die Minderheit von den 631 Abgeordneten im Bundestag nicht einmal mehr Redezeit bekommt. „Wir sind längst eingeschlafen, bevor wir dran sind!“ So formulierte es treffend der Abgeordnete Gysi – heute, zu Ehren der Konstitution des 18. Bundestages. Neue Gesetze enden dann nur noch in der politischen Masturbation der Regierungs-Einheit und den Finanzierungsorgasmen, die sich über den Büttel ergießen, der mit Phenobarbital im Trinkwasser beruhigt davon träumt: „Mutti wirds schon richten!“ – Ja, „Mutti“ wird uns schon zu Grunde richten!