Wenn’s um’s Geld geht… SPASSKASSE!

Es gibt in Deutschland immer noch Geld-Institute, die der Meinung sind, sie könnten ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, ihre Kunden … Ja, so könnte man den Satz beginnen, aber damit kann man nicht das zum Ausdruck bringen, wie es ist, wenn sich eine Bank zu einem nicht durchschaubaren Moloch entwickelt. So geschehen in diesem Jahr mit der SPASSKASSE HANAU (den wirklichen Bankennamen kann ich aus rechtlichen Gründen nicht nennen, aber ich denke, LeserInnen können sich sicher denken, welche Bankenorganisation gemeint ist). Nun, die SPASSKASSE HANAU hat sich ihren Namen wirklich verdient. Als Neukunde hatte ich zu meinem Girokonto noch eine Mastercard-Prepaid dazu genommen, weil ich grundsätzlich im Internet nicht mit PAYPAL zahle (PAYPAL ist für mich keine Bank mehr, nach dem es via Ebay bei Google gelandet ist. Es ist nichts weiter als eine politische Massenkonzentration von Medienmacht). Die Mastercard kam natürlich ohne PIN (obwohl sie dafür vorgesehen ist – mir wurde das erst bewusst, als ich für einen Auslandseinsatz nach der PIN für meine Mastercard suchte… man hat sie einfach nicht mitgesendet). Dann habe ich die Mastercard natürlich sofort sperren lassen und eine neue Mastercard anfertigen lassen. Nach einem Monat war nichts gekommen. Weder eine neue PIN noch eine Mastercard. Und was war geschehen? Nichts! Man hatte weder die alte Mastercard gesperrt noch eine neue bestellt. Also wurde dies sofort nachgeholt und … Oh Wunder, eine neue Mastercard + PIN trudelte innerhalb einer Woche bei mir ein.

Nicht dass Ihr lieben LeserInnen nun meint, es wäre damit alles in Ordnung gewesen… Weit gefehlt. Im Finanzstatus nach einer Woche immer noch „0,00€“ – das vorhandene Guthaben wurde schlicht unterschlagen. Einkaufen konnte ich auch nicht, weil ich erstens angeblich kein Guthaben auf der Karte hatte – und zweitens, ich brauchte noch meinen Mastercard-Secure-Code. Meine erste Aktion war, die neue Mastercard mit einem Mastercard-Secure-Code zu versehen (den braucht man bei Einkäufen im Internet, wenn man bei seriösen Anbietern mit Mastercard bezahlt). Was passiert? Nichts! „Ihre Kartennummer ist vermutlich nicht registriert oder falsch eingegeben“ … Nach dem dritten Versuch wurde von Mastercard mein Kundenprofil gesperrt. Ich denke, nach dem dritten Versuch konnte ich die Kreditkartennummer fehlerfrei auswendig herunter beten. Ich also zur SPASSKASSE zu meinem Kundenbetreuer.

Es ist nicht so leicht, als geplagter Kunde bei der SPASSKASSE auch Gehör zu finden. Mir wurde (mit freundlich umschriebenen Worten) gesagt, ich sei zu dumm, um mich im Internet richtig anzumelden – oder ich hätte keine Ahnung im Umgang mit Kreditkarten – und was weiß ich noch alles. Für alles gibt es bei den Banken einen sprachlichen Code. Dumm nur, dass ich über ein Drittel meines Berufslebens als externer Berater in Banken zugebracht habe. Ich weiß also, von was gesprochen wird. Und dann wurde ich praktisch gesehen „bockig“.

„Entweder wir klären das jetzt – oder ich löse das Konto auf!“ … In der Zwischenzeit war ja schon ein Brief an den Vorstand der SPASSKASSE HANAU ergangen, weil die Sperre nicht korrekt ausgeführt wurde. Mit einem Wink mit dem Zaunpfahl hatte ich schon zur besseren Kontrolle der Strukturen innerhalb der SPASSKASSE aufgerufen, was folglicher Weise bei Nichtbeachtung Konsequenzen nach sich zieht.

Ein neuer Sachbearbeiter wurde aus dem Hut gezaubert – Und, oh Wunder, ich konnte dem Sachbearbeiter zeigen, dass weder das Guthaben auf der Mastercard im Finanzstatus meines Internetbankings darstellbar war – noch dass ich mich für den Mastercard-Secure-Code registrieren kann, weil die Kartennummer nicht akzeptiert wird. Die Kartennummer konnte ich jetzt zu 1000% fehlerfrei auswendig.

Es geschieht über vier Wochen lang nichts, außer dass sich der neue Sachbearbeiter durch mein ständiges Nachfragen „belästigt“ fühlt! Folge, wie schon dem Vorstand zu verstehen gegeben (ich dachte immer, sie könnten Ihre eigenen Banken-Sprachcodes verstehen *lol*) wurde von mir auch die BaFin in Bonn informiert. Inzwischen hat die BaFin eine Untersuchung eingeleitet…

Nur, damit war das Problem mit dem Zahlen ohne PAYPAL immer noch nicht gelöst. Ich brauchte ein neues Girokonto mit Mastercard-Prepaid oder VISA-Prepaid…

Was für ein SPASS mit der SPASSKASSE!

Ich habe deshalb einen Lehrsatz postuliert:

Die Bearbeitungsgeschwindigkeit innerhalb einer Bank ist Vielfaches der Bearbeitungsgeschwindigkeit von Behörden. Alle Verzögerungen, die durch Behörden verursacht werden, werden von den Banken um ein Vielfaches verlängert…

Angesichts dieses Lehrsatzes kann ich davon ausgehen, dass die BaFin den Vorgang beschleunigt… und das alles nur wegen 41,50 Euro Guthaben, die nicht im Finanzstatus auftauchen …

Es ist eben nur SPASSKASSE … und kein ernsthaftes Bankengeschäft mehr… Oder wie ich früher mal gelernt habe: Die alte BMW-Klausel. „Bänker – Metzger – Winzer, wenn man die nach etwas fragt, bekommt man alles Mögliche erzählt…“

Das abgeordneten-lose Parlament

Heute, am 7. Juni 2013 ist es dem Deutschen Bundestag wieder einmal gelungen, eine Sitzung wegen Beschlussunfähigkeit abzubrechen. Wie schon einige male geschehen, waren wieder zu wenig Abgeordnete im Parlament anwesend, um nach geltender Geschäftsordnung einen Beschluss fassen zu können.

Inzwischen denken die klugen Köpfe in Berlin sicher darüber nach, das abgeordneten-lose Parlament zu realisieren und die Anwesenheit virtueller Abgeordnete zuzulassen. Schließlich soll ja auch das Wahlwesen virtualisiert werden und wer weiß schon wichtige Details über seinen Bundestagsabgeordneten des Vertrauens? Ist doch dann eh egal, wer da sitzt.

Über was wundern wir uns überhaupt?

Google, Yahoo, Microsoft, Facebook, Paltalk, AOL, Skype, YouTube und Apple-Dienste werden laut einem bei der Washington Post bekannt gewordenem Geheimpapier vom amerikanischen Geheimdienst NSA direkt abgegriffen und der Datenaustausch von Nutzern vom Geheimdienst überwacht. Indirekt bestätigte bereits der amtierende Chef James R. Clapper, dass dies gängige Praxis bei im Ausland lebenden Nicht-Amerikanern sei und beklagte gleichzeitig, die ungenaue Mediendarstellung dieser Tatsache.

Betrachten wir die geschichtliche Entwicklung von US-Geheimdiensten, dann fällt auf, dass Geheimdienste wie CIA oder NSA zwar dem US-Militär unterstehen, jedoch im großen Maße nur gegenüber dem DCI (Director of Central Intelligence), namentlich James R. Clapper Rechenschaft schuldig ist. Wie aber arbeiten solche Geheimdienste weltweit und wie sind sie entstanden. Dazu müssen wir ans Ende des Zweiten Weltkriegs zurückkehren und uns mit zwei Orten in Deutschland beschäftigen, die man als die Wiege von CIA, NSA und dem Bundesnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland bezeichnen kann. Der eine Ort ist Camp King in Oberursel, eine US-Kaserne die nach dem Kriegsende von den Amerikanern in Beschlag genommen wurde, um dort hauptsächlich nationalsozialistische Größen zusammenzuführen und die Fähigkeiten des NS-Geheimdienstes SD, der von General Reinhard Gehlen als Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO), geführt wurde. Reinhard Gehlen wurde vom damaligen DCI zum ersten Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes BND auserkoren und war lange Zeit als Leiter der Organisation Gehlen, auch Chef der Vorläuferorganisation für den CIA in Personalunion.

Ebenso gab es in Stuttgart-Pleinigen eine ähnliche Organisation, die Patch-Barracks, die sich mit Hilfe von Experten des besiegten Nationalsozialistischen Regimes mit dem Aufbau der NSA (National Security Agency) befassten. Heute ist Stuttgart-Pleinigen Sitz der Kommandostruktur der US-Streitkräfte für Afrika und Nahen Osten und beherbergt von dort aus gesteuerte Aktionen in Irak, Afghanistan und Pakistan – einschließlich der umstrittenen Drohnenangriffe.

Während die CIA sich in erster Linie der personellen Führung von ausländischen Agenten im Ausland beschäftigt und sich in ihrer Arbeit hauptsächlich auf durch Menschen gewonnene Informationen stützt, geht die NSA einen anderen Weg. Bei der NSA werden seit Anbeginn ihrer Existenz, die wie beim CIA in Deutschland ihren Ursprung hat, hauptsächlich nachrichten-technische und elektronische Mittel herangezogen, um Informationen von Telekommunikation und Internet abzuschöpfen. Schon seit Jahren wird in Fort G. Meade, im Anne Arundel County südlich von Baltimore, Maryland das Projekt PRISM betrieben, dass sich damit befasst, im Ausland gesammelte Emails, Telefonate, verschiedene Kommunikationsdienste (die hauptsächlich mobil von Smartphones genutzt werden) abzuschöpfen und auf Informationen zu filtern, die Hinweise auf eine Sicherheitsbedrohung der USA und US-Einrichtungen im Ausland beinhalten könnten. Dazu hat man in Fort G. Meade riesige Supercomputer aufgebaut, die Tag ein und Tag aus nichts anderes machen, als Telefonate, Handy-Gespräche, Emails und Chat-Dienste wie Facebook und Twitter auf solche Informationen filtern.

Findige Nutzer solcher Dienste sind in der Zwischenzeit (und das hat schon vor Jahren begonnen, als die ersten Ansätze für das System PRISM absehbar waren), sich ihre Botschaften nur noch verschlüsselt und verschleiert zu senden, um den amerikanischen Staat dadurch zu schädigen, die an sich vollkommen sinnlosen Inhalts verschlüsselten Nachrichten entschlüsseln zu müssen. Denn meist werden dazu sogenannte OTP-Verschlüsselungen angewendet, die letztlich dazu führen, dass die Supercomputer der NSA mit stundenlangen Analysen solcher Nachrichten beschäftigt werden. Letztlich schadet die NSA damit dem amerikanischen Staat, da Millionen US-Dollar im Jahr allein für das Entschlüsseln solcher Fake-Mailes ausgegeben werden müssen.