Eine neue Kurzstory aus meiner Feder…

Old Orchard Beach Sea View
Old Orchard Beach Sea View (Webcam, Aktualisieren mit F5)

Zum Jahresende habe ich Euch allen, liebe fleißige Leser meines Blogs, eine neue Kurzgeschichte von mir ins Netz gestellt. Diesmal führt es mich an die nördliche Ostküste der USA in ein kleines verschlafenes Nest namens Old Orchard Beach. Am liebsten schreib ich übers Lokalkolorit 🙂

Zur Geschichte geht es hier…

PS: wenn das Webbild schwarz ist, ist das keine technische Störung, sondern NACHT! ;-D

 

Abschied von einer industriellen Kultur

Ruhr in DUDeutschland als ein Standort der Schwerindustrie ist Geschichte. Und weil ich gerne der Geschichte unseres Landes auf den Grund gehe, habe ich den Landschaftspark Ruhr in Duisburg besucht. Dort wurde mir erst richtig bewusst, welchen kulturellen Wert unsere Arbeitswelt, besonders in der Hütten- und Stahl-Industrie, früher hatte. Arbeit war etwas, von dem man leben konnte. Und für dieses Leben hat man sich früher auch für die Arbeit eingesetzt. Inzwischen ist das Hochofengelände von Ruhrstahl AG verwaist. Es ist in den alten, aufgelassenen Kohlebunkern ein Kletterpark des Deutschen Alpenverein e.V. entstanden, ebenso hat man die Reste von Möllerbunker, Schütten, Öfen und Ruß- und Staubfilter zu einem Erlebnispark umfunktioniert. Beeindruckend ist, wie viel noch erhalten blieb, sozusagen als Denkmal und UNESCO-Kulturerbe. Auch wenn der Rost es ständig benagt und auffrisst. Irgendwann wird alles unter zugewachsenen Hügeln verschwunden sein.

Hier übt der Alpenverein
Hier übt der Alpenverein

Was in der Zukunft von Deutschlands Arbeitskraft erhalten bleibt, das lässt sich anhand der heute veröffentlichten Zahlen und Gegenstimmen nicht abschätzen. Jedenfalls werden wir zunehmend zu einer „nicht-arbeitenden“ Gesellschaft werden, die sich ausschließlich auf den Konsum stützt und damit die Wirtschaft mehr schlecht als recht ernährt. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass auch unsere Menschen in der Grundsicherung (Hartz-IV) und im Krankenstand (Krankengeld als Schleichender Vorruhestand) jede Menge Steuern zahlen. 19% und 7% Mehrwertsteuer für Konsumgüter, Verkehr und Lebensmittel.

Hier wurde von 10 Jahren noch gearbeitet...
Hier wurde von 10 Jahren noch gearbeitet...

 So, wie heute die Vorstellung vom Erwerbsleben ist, kann man es schwerlich mit dem vergleichen, was früher einmal war. Die Menschen haben nicht nur ihre Beziehungen zu anderen Menschen virtualisiert, sie haben auch die Arbeit virtualisiert. Der handwerkliche Bezug zur Arbeit, das Feeling, geht mehr und mehr verloren. Dadurch fällt es aber auch schwer, solche Industriedenkmäler zu würdigen. Wer kann sich schon vorstellen, wie man sie hier gefühlt hat, als Arbeiter auf Schicht?

Wer kennt noch dieses Gefühl der Hitze an der Esse beim Abstich?
Wer kennt noch dieses Gefühl der Hitze an der Esse beim Abstich?

Es bleibt also die Frage, wann Deutschland als Industriestandort, auch für die modernen Bereiche, zu einem riesigen Museum wird? Wer sind dann die Besucher, wer die Ausstellungsstücke?

 

Ein frohes Fest für alle

Liebe Leser auf Steinchens Podcast.

Hiermit wünsche ich allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest 2011. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen. Ein Leben im Frieden ist das wertvollste Geschenk, was wir uns machen können. Und wem der Schnee fehlt, so hab ich schnell mal was gezaubert. 🙂

Frohe Weihnachten, Euer Steinchen.

mit AURAN TRAINZ 12 gebastelt...
Winterzauber

Wie ein Schaf im Wulffs-Pelz

Das Stolpern durch Entschuldigungen

Was soll man dazu sagen? Da trat der Herr Bundespräsident vors Mikrofon und doch sprach da nicht der Staatsmann, sondern es war nur der Herr Wulff. Mehr nicht. Und was er da von sich gab, das waren so windelweiche Floskeln der Entschuldigung, dass sie allein schon durch ihre Wortwahl größtenteils unglaubwürdig waren. Sich darauf zu berufen, dass er als Jurist eben eine andere Wortwahl hätte, was er indirekt auch ansprach, das geht zu weit. Er ist der Repräsentant des Souveräns der Bundesrepublik Deutschland. Und der sind nun mal nicht die Richter im Bundesverfassungsgericht oder die Juristen in den politischen Gremien, der Souverän sind wir alle. Und da muss er nun mal davon ausgehen, dass vielleicht nur ein winziger Teil so juristisch gebildet ist, dass er mit solchen Floskeln daherkommen kann und sich niemand daran stört.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass ein Mann, der sich ganz bewusst auf ein repräsentatives politisches Amt eingelassen hatte (also als Ministerpräsident von Niedersachsen), sich derart angreifbar zu machen. Hatte er darauf gebaut, dass unsere journalistischen Kräfte so dumm wären, sie kämen nicht darauf, hier und tiefer nach zu graben? Es ist keineswegs entschuldbar, wenn ein Staatsmann, der Christian Wulff nun mal sein möchte (schließlich hat er sich auch zum Bundespräsidenten wählen lassen und diese Wahl vor aller Augen angenommen), sich Vorteile verschafft, vor denen die untersten Einkommensschichten in unserem Land vor Scham zurückschrecken würden, würde man ihnen solche unlauteren Angebote machen.

Ich bin für die direkte Wahl des Bundespräsidenten durch den Souverän und nicht mehr durch eine elitäre Auswahl der Bundesversammlung. Wir brauchen auch keinen Hammelsprung, keine Wahlmenüs in drei Gängen, wir brauchen eine klare Entscheidung durch das Volk, dem Souverän der Bundesrepublik Deutschland. Und wenn sich der Inhaber dieses Amtes vor den Augen des Volkes nicht mehr würdig erweist, dann muss er eben vom Souverän auch wieder abgewählt und durch einen anderen Amtsinhaber ersetzt werden. Es wäre wünschenswert, wenn es diesmal eine Frau ist, die weder aus einem hervorgehobenen Posten in Wirtschaft oder Politik kommt, sondern diesmal eine Frau, die bereit ist, den anderen Völkern und deren Repräsentanten das wahre Gesicht ihres Volkes zu zeigen. Dann liegt es nämlich auch an uns, wen oder was sie repräsentieren soll.

Erster Wintertag …

Erster Schjnee ...
Erster Schnee …

Das hier kann man durchaus schon als Erinnerungsfoto nehmen, denn morgen soll ja schon eine 10°C warme Warmfront über das Rhein-Main-Gebiet hinweg ziehen und dann ist alles wieder weggetaut. Aber schön war dieser Anblick dennoch, so dass ich ihn für Euch festhalten musste.

Ein Tag nach dem 13-ten…

Haben wir heute irgend einen Kommentar von Frau Dr. Merkel zum Rückzug Christian Lindners aus der FDP gehört? Nein. Und ich denke, Frau Dr. Merkel wartet insgeheim auch schon auf den Rücktritt von Herrn Rössler. Und dann? Was soll dann schon passieren? Wir werden still und heimlich eine Neuauflage der Großen Koalition einführen, Sarkel natürlich als Kanzler/In und Steinmeier als neuer Vizekanzler. Natürlich als Außen-Steini, denn unsere Westerwelle wird sich dann auch zurückziehen müssen. Wir Deutschen sind ja leidgeprüft und schon eine ganze Menge gewohnt. Was würde sich damit an unserer Bundespolitik ändern? Auch nichts. Denn, Herr Außen-Steini in spe Steinmeier hat ja schon versichert, dass die SPD die Mitte suchen wird – wo auch immer die sich befinden mag. Und so gesehen, wird an dem Deutschen Wähler der Kelch wieder vorbei gehen – und notfalls ruft Sarkel einen Krieg aus (mit wem auch immer) – woraufhin nach dem jetzt noch gültigen Grundgesetz noch nicht einmal wieder neu gewählt werden muss.

 

Ach ja, was suchen den überhaupt Staaten in der EU und im Euro-Raum, in denen seit 30 Jahren das Kriegsrecht herrscht? Ja, Sie haben richtig gelesen. Polen feiert nun sein 30 jähriges Bestehen des Kriegsrechts. Was sagen Sie dazu?

Unvernunft als politisches Kalkül

Wenn die Regierungen sich um die Klimaerwärmung streiten, dann erinnert mich das an den Streit zwischen Kindern im Sandkasten. Man könnte nicht sagen, es würde nicht ernsthaft und mit Überzeugung gestritten. Das ganz bestimmt nicht, aber der Anlass ist lächerlich. Ich weiß, erst einmal kommen die Interessen der politischen Lobby. Dann die parteipolitischen Sachzwänge einer vollkommen weltfremden Ideologie. Und dann der eigene, drohende Gesichts- und Machtverlust. Erst dann ist da vielleicht ein wenig Platz für vernünftige Gedanken. Aber eben nur ein kleines, klitzekleines Bisschen. Mehr ist bei den Politikern nicht drin. Und mit so etwas wollen wir die Welt retten?
Ich weiß, dass uns nicht mehr viel Zeit in Deutschland bleiben wird, bis wir ganz genau wissen, was es dann bedeutet, mit 80 Millionen Menschen auf engem Raum zu leben, weil große Teile unserer Küstengebiete abgesoffen sind. Große Teile unserer Infrastruktur und unseres Handels sind dann zusammengebrochen, weil der Außenhandel, auf den unsere Wirtschaft ausgelegt ist, wegfällt. Die Menschen werden ihre Arbeitsplätze verlieren, die Versorgung in Deutschland wird nach und nach heruntergefahren, Löhne bleiben aus, Steuern bleiben aus, Armut wird sich breit machen, genau so wie Seuchen und Krankheiten, weil unser Grundwasser immer mehr verseucht wird. Denn wo soll dann der Strom her kommen, mit dem unsere Klärwerke betrieben werden sollen? Wo soll der Strom und das Heizmaterial herkommen, dass uns in den viel kälteren Wintermonaten wärmen soll? Wo soll das Essen gegen den Hunger und das Trinkwasser gegen den Durst herkommen?
Wer meint, ich übertreibe, warte einfach noch 20 Jahre und er wird sehen, dass es noch viel schlimmer gekommen ist!